Tierhilfe Melek e.V.

Wir helfen Straßentieren in der Türkei

Ziele

Tiermedizinische Versorgung

Es liegt in der Natur der Sache, dass Straßentiere nicht geimpft sind. In der Folge werden die Tiere nicht selten krank. Niemand kümmert sich um die Herrenlosen. Zudem gehört reglmäßig entwurmen und entflohen auch dazu, um schon im Vorfeld gesundheitliche Schäden von den Tieren abzuwenden.

Muttertiere sind oft nicht mehr in der Lage, sich um den Nachwuchs zu kümmern. Oder sie werden eingesammelt und weg gebracht. Oft verschwinden Muttertiere und die kleine Welpen können wir natürlich nicht ihrem Schicksal überlassen.Hinzu kommt leider auch oft, dass sie von den Anwohnern oder Restaurantbesitzern nicht geduldet werden und auch hier die Gefahr einer Tötung besteht.

Ein ebenso großes Problem sind die verletzten Tiere. Angefahren von einem Auto liegen sie im Straßengraben bis sie kraftlos und qualvoll ihren Verletzungen erliegen.Oder leider durch massiver Gewaltanwendung durch den Menschen. Wir arbeiten mit den ortsansässigen Tierärzten zusammen und lassen kranke und verletzte Straßentiere veterinärmedizinisch versorgen.




Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit

Die Straßentiere werden nur selten akzeptiert. Viel Türken fürchten sich zum Teil vor den Straßenhunden, was in religiösen, kulturellen oder traditionellen Gegebenheiten des Landes begründet ist. Melek versucht bei der einheimischen Bevölkerung mehr Verantwortungsgefühl für Tiere zu wecken. Tiere wurden, wie wir Menschen, von Gott geschaffen. Als Mitgeschöpfe verdienen sie unseren Respekt. Wir Menschen sind für sie verantwortlich.

Wir setzen uns öffentlich für die geschundenen Tiere ein.


Kastrationsaktionen

Wussten Sie, dass eine unkastrierte Hündin in nur 6 Jahren für 67.000 Welpen verantwortlich ist? Die Notwendigkeit von Kastrationen ist da keine Frage mehr - steigt doch die Not mit jedem Neugeborenen. Das Elend jedes einzelnen Tieres wird nur noch größer.

Permanente Kastrationen helfen, die Anzahl der streunenden Hunde und Katzen einigermaßen überschaubar zu halten. Vielen Tieren bleibt so ein unwürdiges Leben, gezeichnet von Hunger und Krankheiten, erspart.

Sorgfältig geht der Tierarzt bei der Kastration zu Werke. Anschließend werden die Tiere medizinisch nachversorgt und gleichzeitig geimpft.

Kastrierte Hunde werden durch einen Ohrclip kenntlich gemacht. Bei Katzen wird eine Ecke vom Ohr entfernt.

Diese Maßnahme soll auch dazu beitragen, dass die Angst der einheimischen Bevölkerung vor einer möglichen Infektionsgefahr schwindet und sie somit den Straßentieren nicht von vorn herein feindselig begegnen. Zusätzlich ist das auch ein aus der Ferne gut sichtbares Zeichen, dass die Tiere versorgt werden. Einige Hunde erhalten auch ein Halsband und / oder es werden  Impfausweise für einige Tiere angelegt.


Hilfe für Urlauber

Vielleicht sind auch Sie als Urlauber in einem fremden Land schon einmal - mehr oder weniger unfreiwillig - mit dem Thema „Tierschutz“ konfrontiert worden.

Vielleicht sind Ihnen die Scharen herrenloser Katzen in den Hotelanlagen aufgefallen oder die zahllosen Hunde an den Stränden. Streuner, die sich in der Nähe des Menschen aufhalten und darauf warten, ein paar Essensreste oder Streicheleinheiten zu ergattern. 

Nicht selten füttert der ein oder andere mitleidige Tourist sogar während seines Aufenthaltes ein Tier, das ihm besonders aufgefallen und ans Herz gewachsen ist. Am Ende der Ferienzeit allerdings fragt sich jener Tierfreund unweigerlich, wie es „seinem“ Tier nach der Abreise ergehen wird und wie er am besten und sinnvollsten helfen kann. 

Viele möchten diesem Tier ein neues Zuhause in Deutschland ermöglichen, kennen sich jedoch nicht mit den Ausreisebedingungen aus. Wir sind sehr gerne behilflich über diese Bedingungen und die dadurch anfallenden Kosten aufzuklären. Auch stellen wir sehr gerne den Kontakt zu geeignete Pensionen her.

Melek ist der Meinung, Tierschutz darf nicht vor Grenzen halt machen. Überall auf der Welt gibt es Tiere, die in Not sind und die auf die Hilfe von uns Menschen angewiesen sind.

Melek konzentriert sich auf die Not leidenden Tiere in der südlichen Türkei. 

Wo sind wir tätig?

Der geographische Mittelpunkt unserer Arbeit liegt in der schönen Urlaubsregion Side - Manavgat, zwischen Antalya und Alanya. Dort helfen wir den herrenlosen Straßentieren.

Wir wissen, dass unsere bescheidene Hilfe nicht mehr ist, als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein, aber für uns zählt jedes einzelne Tier.

Wir können nicht die Welt retten, aber wir können dem nächsten Tier, das unsere Hilfe braucht, helfen.